Vorspann/Rückschau: Einsatz von Computer und Internet beim Lernen.
Am Anfang meiner Beschäftigung mit diesem Thema stand die IKT-Woche bei Max im Herbst 2007. leztes und dieses Jahr haben wir uns dann bei Max in der Berufspädagogik mit den Möglichkeiten des Web 2.0 beschäftigt und nun habe ich dieses Jahr das IKT-Modul belegt, das ich die letzten beiden Jahre wegen Terminüberschneidungen nicht belegen konnte.
Als ich im Oktober 2007 den Studiengang an der PH Kreuzlingen angefangen habe, war im IKT-BUA, den ich bei Max belegte, Vieles für mich sehr neu. Mir wurde schnell klar, dass das Erlernen von IKT-Fähigkeiten, die uns Max vermitteln wollte, von mir forderte, mich in dieser IKT- Welt zu bewegen, auch in Bereichen aktiv zu werden, denen ich mich ohne die Module an der PH nicht oder noch nicht zugewendet hätte. IKT war kein Stoff, den ich ohne Veränderung meines Alltagslebens erlernen konnte.
Gesellschaftliche Veränderungenim Umgang mit Computer und Internet
Wenn ich nun zurückschaue zu diesem Anfang, so stelle ich fest, dass sich meine Arbeits- und Lesegewohnheiten verändert haben. Das ist nun aber nicht alleine durch das IKT-Modul bei Max geschehen. In den letzten beiden Jahren hat sich der allgemeine Gebrauch von Computern und Internet nochmals deutlich verändert. (Dazu hat nicht zuletzt Obama’s Wahlkampf beigetragen). Die kulturellen Veränderungen, die durch die Möglichkeiten von Computer und Internet angeschoben werden, geschehen schnell und greifen weltweit. Jede und jeder muss sich diesem Trend anschliessen, ob er/sie will oder nicht.)
Veränderungen bei der Nutzung des Internets in der Alltagskultur
Vor zwei Jahren waren die Online-Dienste der Zeitungen im deutschsprachigen Raum noch eher wenig benutzte Dienstleistungen, heute gewinnen diese Seiten ( z.B. Spiegel online) auch eine gewisse journalistische Eigenständigkeit. Nach Fernsehsendungen wird inzwischen oft auf die Möglichkeit hingewiesen, im Online-chat weiter zu diskutieren oder Informationen zu erhalten.
War vor zwei Jahren zwar die Idee schon bekannt, dass man Bücher ja auch auf einem elektronischen Lesegerät lesen könnte, so gab es dieses Jahr bei der Frankfurter Buchmesse E-books zum Ausprobieren, inzwischen zwar noch teuer aber mit ca.€ 300,- preislich im Bereich des Möglichen. Das Buch, das diees Jahr den Literatur-Nobelpreis gewann und das als Gratis-Download herunterladbar war, wurde so oft angeklickt, dass der Server zusammenbrach. ( Die Atemschaukel) Zudem wurde auf der Buchmesse auch deutlich, dass die Bereiche Internet und Handy zusammen wachsen. So gab es dieses Jahr z.B. speziell für das Handy geschriebene Kurzgeschichten.
Zwar wirkt der Einsatz von Web 2.0 manchmal noch holprig, so z.B. beim letzten Wahlkampf in Deutschland, bei dem die Interaktivität noch nicht wirklich gegriffen hat, aber die Deutschen ( und die Schweizer) wissen jetzt schon mal was ein Blog ist, was Twitter ist und es gehört inzwischen zur Allgemeinbildung, über diese Möglichkeiten Bescheid zu wissen. Ich hatte in diesen zwei Jahren durch das Studium an der PH zusätzlich Motivation, diese Entwicklung zu beobachten und mich aktiv daran zu beteiligen.
Was hat sich nun in meinem Alltag und meinen Lern-Lese- und Schreib-Gewohnheiten geändert?
- Wenn ich heute einen Text schreibe, dann möchte ich die Möglichkeit des schnellen Verweises auf ein damit verbundenes Thema nicht mehr missen. Der Einbezug von Internet-Quellen erfolgte vor wenigen Jahren noch in der Art wie man es mit Büchern und Zeitschriftenartikeln gemacht hatte. Wissen aus dem Internet wurde zitiert, so wie man ein Buch zitiert hat. Durch die Möglichkeiten des Internet ist aber eine neue Möglichkeit des Schreibens entstanden. Was z.B. bei Wikipedia entsteht, ist ein vernetztes Stück Wissen. Ein Artikel enthält Text, Bilder, Querverweise, die direkt angeklickt werden können, links zu Videos, die man dazu anschauen kann. Musik oder gesprochene Sprache kann dazu eingespielt werden, wie im Rundfunk.
- Zu Beginn meiner Beschäftigung mit dem Internet war diese Funktion des Verlinkens eines Textes meiner Konzentration eher abträglich. Es brauchte Übung, mit den verschiedenen Möglichkeiten des Verweisens auf andere Inhalte umzugehen. Man kann mit den Möglichkeiten des Internet Ideen also nicht mehr nur – wie früher – mit Text ausdrücken oder mit zusätzlichen Illustrationen, sondern man hat alle medialen Möglichkeiten zur Verfügung und kann auswählen, welche man davon nutzen möchte. Bei der Wissensvermittelung bzw. beim Herstellen von Lernlandschaften sind das einfach tolle Möglichkeiten.
- Ich bin gespannt darauf, wie Bücher in Zukunft geschrieben werden. Es ist anzunehmen, dass Autoren beginnen, spezielle Veröffentlichungen für E-books zu schreiben, da man hier ja immer die Möglichkeiten der Internetnutzung voraussetzen kann. Wird es Bücher geben, die – wie ein Blog oder ein Wiki- ganz unterschiedliche Medien einbinden? Wie wäre das z.B. wenn bei Treichels
( hier im Bild) Buch „derTristan-Akkord“, Wagners Musik .B. im Hintergrund laufen würde, oder jedes mal, wenn im Text der Akkord erwähnt wird, Wagners Tristan-Akkord erklingt?
- Die Art des Recherchierens hat sich verändert. Inzwischen schaue ich auch bei Wissensthemen mal bei you-tube nach. Ein interessanter Vortrag zu dem Thema oder ein Film dazu ist in der Regel leicht zu finden. Literatur zu einem Thema lässt sich mit wenigen Klicks finden, es ist kein stundenlanges Suchen in der Bibliothek mehr notwendig und die gefundenen Artikel und Bücher sind aktuell.
- Und auch beim Schreiben werden sich diese veränderten Möglichkeiten durchsetzen, das scheint mir wahrscheinlich.
- Die interaktive Nutzung des Webs mit Wikis und Blogs wurdefür mich in den zwei Jahren durch die Benutzung vertrauter. Gleichzeitig begann die Kluft zu wachsen zu Leuten in meiner Umgebung, denen diese Welt fremd ist. Der unterschiedliche Umgang mit den Möglichkeiten des Internet ist Teil einer persönlichen Lebensphilospie bei den Menschen in meiner Umgebung. Benutzt man die Möglichkeiten des Mediums Internet, wird man einer Gruppe zugeordnet „die so etwas macht“. Emotionale Haltungen für oder gegen die Nutzung der Möglichkeiten im Web 2.0 erschweren meiner Erfahrung nach in Teams die Anwendung der oft wirklich sehr praktischen und begeisternden Möglichkeiten. Schlage ich bei KollegInnen den Gebrauch einer Internetmöglichkeit vor, die ihnen fremd ist, dann habe ich mit den emotionalen Widerständen und den privaten Zuordnungen zu tun, nicht in erster Linie mit dem sachlichen Vorschlag und ihrer Reaktion darauf. Das erschwert die Umsetzung solcher Vorschläge in Teams mit sehr heterogenen Haltungen und Nutzungsgewohnheiten in Bezug auf den Umgang mit dem Web.
- Bei der Arbeit mit SchülerInnen bin ich auf ebenfalls sehr heterogenen Umgang mit dem Internet gestossen. Auch waren die technischen Voraussetzungen noch nicht durchgängig vorhanden für eine solche Nutzung.
- Ich möchte in Zukunft vermehrt mit dem Internet im Unterricht arbeiten, da ich sicher bin, dass es die Lernform der Zukunft ist.
Mein Lernziel für dieses Modul
- Daher ist das Erstellen von interaktiven Lernjobs im Internet mein Thema für dieses Modul. Ich möchte Lerneinheiten für den Bereich Pädagogik und für den Bereich Psychologie zusammenstellen, die im Unterricht in der Sekundartufe 2 anwendbar sind.

zu machen. Das Entrée würde dann auch das Eingangsportal darstellen. Es sollte über die verschiedenen Berufe informieren, die man in diesem Hotel erlernen kann. Wie viele Berufe dies sind, hat Nadja und Martin dann doch erstaunt. Dabei hatten sie sich zunächst darauf beschränkt, die Berufe aufzunehmen, die im Anschluss an die Volksschule erlernt werden können im Rahmen einer normalen Lehre. Berufe, die im Bereich Hotel möglich sind mit Matura könnten in einem weiteren Schritt hinzugefügt werden. Auch die Kontaktaufnahme zu einer Person im Hotel, die auf Anfragen anwortet, sollte inegriert werden und Informationstage könnten angeboten werden. Ein Game war vorgesehen, bei dem InteressentInnen ausprobieren könnten, ob sie sich für einen Beruf eignen.
dazu heisst:

einen Kristall!
. Tatsächlich hat auch Milka sein
wo er sagt:

Der weitere Verlauf des Tages war dem Thema Coaching , genauer dem „
lassen sich leichter benennen, wenn sie von der Lösungsseite her betrachtet werden. Sie wirken viel blockierender, wenn man sie von einem davor liegenden Skalenwert aus beschreiben soll, aus dessen Sicht das Problem noch als ungelöster Knoten auf dem Weg liegt. Wie das kommt, verstehe ich zwar noch nicht, aber es funktioniert, was ich die Hauptsache finde.
Es erinnert mich an ein Vorgehen, das ich bei Jugendlichen anwende, die sich nicht oder sehr schlecht verbal mitteilen können: Ich überlege mir, wie ich ihren Zustand erlebe, versuche, dafür ein Bild zu schaffen und mir dann zu überlegen, was passieren muss, damit ein solches Bild entsteht. Gerade bei traumatisierten Jugendlichen iwirkt das erhellend. Das gleiche Vorgehen kann ich dann auch mit dem Jugendlichen selbst wählen: ihn bitten, ein Bild über die jetzige Situation zu machen ( oder ein kleines Bauwerk aus Steinen usw.) und ihn dann zu fragen, was jemand tun muss, damit ein solches Bild als Resultat herauskommen kann. Es ist, als würde man von einem Meteoritenkrater ausgehend fragen: was ist hier passiert? Man wechselt also die Reihenfolge vom untersten Bild, dem Einschlagskrater, überlegt, wie so etwas entstehen kann und kommt dann so langsam zu erkenntnissen über Meteoriten.
Hemd und Krawatte oder auch Weste und Jackett bei den Herren. Die Damen geschminkt mit zurückhaltender Business-Mode. Bei der älteren Generation ebenfalls Anzug als Selbstverständlichkeit. Getragen zusammen mit einer kundenorientierten, wachen Freundlichkeit, dem spürbaren Anliegen, uns mit unseren Fragen gut zu beraten und dafür zu sorgen, dass auch wir in einer angenehmen Atmosphäre lernen konnten.
Fragestellungen des Tages auf unterhaltsame Art und Weise einzubringen. Er stieg auf einen Stuhl und zeigte auf einem Flipchart einen Gipfel, um darzustellen, wie hoch die Auszubildenden schon geklettert seien auf ihrem Weg zur LAP. Er liess sie sich gegenseitig gratulieren zum Stand ihrer Ausbildung und signalisierte Verständnis für die Menge an Ausbildungsstoff, die zu einem „Overflow“ führen kann und stellte
den Auszubildenden in Aussicht, dass sie am Nachmittag Arbeitstechniken kennen lernen würden, die ihnen dabei helfen,solche Überforderung zu vermeiden. Die Thematik Deflation/Inflation führte er ein mit dem Preis, den er auf seinen Schuhsohlen zeigte. Die Beispiele waren hervorragende Anker, die man sich auch ohne Anstrengung merken konnte und er war ein guter Unterhalter auf seiner Bühne. Ein Wermutstropfen: Die Begriffe, die er darstellen wollte, fragte er dann in Form von „Ostereierpädagogik“ von den Auszubildenden ab. An dieser Stelle gingen mir unsere didaktischen Alternativen durch den Kopf, die man hier hätte anwendenkönnen. Das hätte dann aber bedeutet, dass man die starre Sitzordnung aufgelöst hätte und eventuell auch der Zeitbedarf höher gewesen wäre.
Während und nach der Pause in einem separaten Raum mit Kaffee und Gipfeli konnten wir unsere Fragen zum Ausbildungskonzept stellen, was ich informativ und locker fand.
Es hat funktioniert: die gute Erinnerung wirkte der Stimmungsschwerkraft entgegen wie ein Zeppelin, der gasgefüllt als Lastenräger dient.

